Wolfgang Skischally über baubiologische Möglichkeiten in der Mietwohnung.
Baubiologische Vorsorge wird oft mit Eigenheimbesitzern in Verbindung gebracht, dabei betrifft sie Mieter genauso. Fachleute wie Wolfgang Skischally weisen darauf hin, dass auch in einer Mietwohnung viele Möglichkeiten bestehen, die elektromagnetische Belastung zu senken. Der Einzug ist dafür ein idealer Zeitpunkt, da die Wohnung noch leer ist und sich Bett und Möbel frei positionieren lassen. Zwar sind bauliche Eingriffe in fremdes Eigentum begrenzt, doch viele wirksame Maßnahmen erfordern gar keine. Wer die Möglichkeiten kennt, kann auch zur Miete ein gesundes Wohnumfeld schaffen. Eine Messung zu Beginn schafft Klarheit über die Ausgangslage.
Wer in eine neue Mietwohnung zieht, hat selten die elektromagnetische Situation im Blick. Wolfgang Skischally erläutert, dass gerade dieser Moment des Einzugs eine besondere Gelegenheit darstellt, da die Räume noch unmöbliert sind und sich die Anordnung von Bett, Schreibtisch und Elektrogeräten von Grund auf planen lässt. Anders als Eigentümer können Mieter zwar nicht beliebig in die Bausubstanz eingreifen, etwa Leitungen verlegen oder fest installierte Abschirmungen anbringen. Doch der weitaus größte Teil wirksamer baubiologischer Maßnahmen kommt ohne solche Eingriffe aus. Die Position des Bettes, der Umgang mit den eigenen Geräten und die Wahl des Schlafplatzes liegen vollständig in der Hand des Mieters. Hinzu kommt, dass eine Messung vor dem Einrichten zeigt, wo in der Wohnung günstige und weniger günstige Bereiche liegen. Auf dieser Grundlage lässt sich die Einrichtung so planen, dass die sensibelsten Bereiche wie der Schlafplatz an den günstigsten Stellen liegen. So wird der Einzug zur Chance, ein gesundes Wohnumfeld von Anfang an mitzudenken.
Warum der Einzug der ideale Zeitpunkt ist
Eine leere Wohnung bietet Möglichkeiten, die in einer bereits eingerichteten kaum noch bestehen. Wolfgang Skischally erklärt, dass sich in unmöblierten Räumen die Belastungssituation klar erfassen und die spätere Einrichtung gezielt darauf abstimmen lässt. Wer diesen Moment nutzt, erspart sich später aufwendiges Umräumen.
Freie Planung der Raumnutzung
In einer leeren Wohnung ist noch nichts festgelegt. Skischally weist darauf hin, dass sich genau jetzt entscheiden lässt, welcher Raum als Schlafzimmer dient und an welche Wand das Bett kommt. Liegt etwa hinter einer bestimmten Wand der Sicherungskasten oder eine stark belastete Leitung, kann der Schlafplatz bewusst an eine andere Stelle gelegt werden. Diese Freiheit besteht nur, solange die Wohnung noch nicht eingerichtet ist.
Klare Messbedingungen
Eine leere Wohnung lässt sich auch leichter und genauer vermessen. Wolfgang Skischally erläutert, dass ohne Möbel und Geräte die von außen oder aus der Hausinstallation kommenden Felder klar erkennbar sind. So lässt sich unterscheiden, welche Belastungen baulich bedingt sind und welche später durch die eigene Einrichtung hinzukommen. Diese Ausgangsmessung bildet eine wertvolle Grundlage.
Vermeidung späterer Umstellungen
Wer erst nach dem vollständigen Einrichten feststellt, dass der Schlafplatz ungünstig liegt, muss aufwendig umräumen. Skischally betont, dass eine durchdachte Erstplanung diesen Aufwand vermeidet. Schränke, Betten und Regale müssen nicht mehrfach bewegt werden, wenn die günstigen Bereiche von Anfang an bekannt sind.
Wolfgang Skischally: Maßnahmen ohne Eingriff in die Bausubstanz
Der überwiegende Teil wirksamer Maßnahmen erfordert keinerlei Veränderung an der Wohnung selbst. Skischally betont, dass Mieter damit fast den gesamten Handlungsspielraum nutzen können, der auch Eigentümern zur Verfügung steht. Diese Maßnahmen sind reversibel und beim Auszug rückstandslos zu entfernen.
Die Position des Bettes
Der wirksamste Hebel ist die Platzierung des Schlafplatzes. Wolfgang Skischally erläutert, dass sich durch die richtige Bettposition viele Belastungen vermeiden lassen, ohne dass irgendetwas an der Wohnung verändert werden muss. Folgende Punkte sind dabei besonders relevant:
- Abstand zu Wänden mit dahinterliegenden Sicherungskästen oder Verteilern
- Abstand zu Außenwänden, die zu Mobilfunkmasten oder Trafostationen ausgerichtet sind
- Vermeidung von Wänden, hinter denen Geräte der Nachbarwohnung stehen
- Kopfbereich frei von Steckdosen und sichtbar verlaufenden Leitungen halten
- Ausreichend Abstand zu Nachttischlampen und elektrischen Geräten
Umgang mit den eigenen Geräten
Ein großer Teil der Belastung im Schlafbereich stammt von den eigenen Geräten. Wolfgang Skischally rät, das WLAN nachts abzuschalten, das Smartphone in den Flugmodus zu schalten und unnötige Elektrogeräte aus dem Schlafzimmer zu entfernen. Diese Maßnahmen sind kostenlos, sofort umsetzbar und in jeder Mietwohnung möglich. Sie zählen zugleich zu den wirksamsten überhaupt.
Reversible Hilfsmittel
Auch ohne bauliche Eingriffe stehen einige Hilfsmittel zur Verfügung. Wolfgang Skischally nennt steckbare Netzfreischalter, die einfach in die Steckdose des Schlafzimmer-Stromkreises eingesetzt werden und beim Auszug wieder mitgenommen werden können. Auch abgeschirmte Steckdosenleisten oder geschirmte Gerätekabel lassen sich ohne Veränderung der Wohnung nutzen. Wellness SanoFit kennt das Thema Elektrosmog und kann beraten, welche dieser Hilfsmittel im konkreten Fall sinnvoll sind.
Die Grenzen und wie man mit ihnen umgeht
Natürlich gibt es Bereiche, in denen Mieter an Grenzen stoßen. Skischally geht offen mit diesen Einschränkungen um und zeigt, wie sich auch innerhalb dieser Grenzen sinnvolle Lösungen finden lassen. Ehrlichkeit über das Machbare gehört zu einer seriösen Beratung.
Was Mieter nicht verändern dürfen
Eingriffe in die Elektroinstallation, das Verlegen abgeschirmter Leitungen unter Putz oder das Anbringen fest installierter Abschirmungen sind ohne Zustimmung des Vermieters nicht möglich. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass auch externe Quellen wie Mobilfunkmasten oder die Installation in Nachbarwohnungen außerhalb des eigenen Einflusses liegen. Diese Faktoren müssen als gegeben hingenommen werden.
Lösungen innerhalb des Mietverhältnisses
Trotz dieser Grenzen bleibt viel Spielraum. Skischally empfiehlt, bei stärkeren baulich bedingten Belastungen das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen, da manche reversible Maßnahmen mit dessen Zustimmung durchaus möglich sind. Die Wellness Sanofit in Widnau kann durch eine Messung dokumentieren, wo Belastungen herrühren, was ein solches Gespräch auf eine sachliche Grundlage stellt.
Die Wohnungswahl als erster Schritt
Wer besonders empfindlich ist, kann bereits bei der Wohnungssuche vorausschauend handeln. Wolfgang Skischally rät, auf die Lage zu Mobilfunkmasten, Trafostationen oder Hochspannungsleitungen zu achten. Eine Messung vor Vertragsunterzeichnung ist zwar nicht immer möglich, doch schon ein bewusster Blick auf die Umgebung kann bei der Entscheidung helfen.
Auch zur Miete gesund wohnen
Ein gesundes Wohnumfeld ist keine Frage des Eigentums. Mieter verfügen über den weitaus größten Teil der wirksamen baubiologischen Maßnahmen, da diese ohne Eingriff in die Bausubstanz auskommen. Die Position des Bettes, der bewusste Umgang mit den eigenen Geräten und reversible Hilfsmittel liegen vollständig in der eigenen Hand. Der Einzug ist dabei der ideale Moment, um die Einrichtung von Anfang an durchdacht zu planen, und die Wellness Sanofit GmbH unterstützt mit einer Messung der Ausgangslage. Dass auch zur Miete viel möglich ist, zeigt der praxisnahe Ansatz, den Wolfgang Skischally in seiner Beratung verfolgt.


